Namensänderung ug Musterprotokoll

Der Übergang zum DHX-Protokoll erfolgt in einem vorgegebenen Zeitraum. Die Übergangszeit beginnt für alle Institutionen gleichzeitig. Das X-Road Centre wird den Beginn der Periode bekannt geben. Die Übergangszeit endet mit der Beendigung des DEC-Betriebs. DEC wird ausgeschaltet, wenn alle DEC-Institutionen die DHX-Protokollfunktion eingerichtet haben oder nach Ablauf der Laufzeit der Übergangszeit. DEC veröffentlicht eine Liste der Clients (Vertreter), die während des Übergangszeitraums gemäß diesem Protokoll (nach representationList-Dienst) bedient werden. Das Protokoll wurde als offener Standard konzipiert. Arbeitsdokumente und Hintergrundinformationen aus dem Protokollentwicklungsprozess können unter github.com/e-gov/DHX abgerufen werden. Eine Institution, die DHX implementiert, MUSS den DHX-Service für alle Institutionen öffnen, mit denen sie Dokumente austauschen möchten. Wenn eine Institution aus Sicherheitsgründen oder aus anderen Gründen keinen DHX-Dienst für alle Mitglieder von X-Road öffnen möchte, kann sie einen DHX-Dienst für bestimmte Mitglieder von X-Road öffnen (mit der Gewährung von Zugriffsrechten im X-Road-Sicherheitsserver). Vorschläge und Empfehlungen, die in dem Von Mai-Juni 2016 im Rahmen des Projekts “Entwicklung des Transfers der Infrastruktur für den Dokumentenaustausch auf eine verteilte Architektur” (durchgeführt von BPW Consulting OÜ) vorgelegt wurden, wurden im Protokoll berücksichtigt.

Hinweis (informativ). Das Informationssystem kann andere Dienstleistungen als den DHX-Dokumentenaustausch unter dem Subsystemnamen DHX* erbringen. Dennoch kann eine breitere Verwendung des Namens DHX zu unnötiger Kommunikation oder sogar Verwirrung führen. Wenn das Informationssystem neben dem DHX-Protokoll auch anderen Datenverkehr in Der X-Road hat, kann es daher sinnvoll sein, mehr als ein X-Road-Subsystem an das Informationssystem zu binden. Ein separates DHX-Subsystem kann auch für eine bessere Verwaltung des Zugriffs auf Dienste nützlich sein. Die Erstellung des Protokolls basiert auf den bewährten Verfahren in der Protokollspezifikation [RIA-PP]. In diesem Abschnitt werden die Konformitätskriterien (siehe z.B. RFC 2049) zusammengefasst, die erfüllt sein müssen, bevor ein Dokumentenaustauschsystem als DHX-konform deklariert werden kann. Derzeit tauschen DMS Dokumente über DEC aus, indem sie das vorläufig benannte “DEC-Protokoll” verwenden. Das “DEC-Protokoll” wird durch die Liste der elektronischen Datenaustausch-Metadaten [Capsule], die Spezifikation der DEC-Schnittstellen [DEC-Spezifikation ] und [DEC-Wartungsverfahren] und in einem breiteren Kontext durch “Common Principles of Administrative and Records Management Procedures” [AÜK] bestimmt. In geringerem Maße wurden auch Schnittstellen zum Dokumentenaustausch zwischen anderen Informationssystemen eingerichtet, die Dokumente verarbeiten.

Diese Schnittstellen wurden nicht standardisiert. Die erweiterte Dokumentenzirkulation und das sich verschärfende Netz von Informationssystemen, die Dokumente austauschen (moderner Dokumentenaustausch beschränkt sich nicht auf die sogenannten reinen DMS – Dokumente werden auch von Informationssystemen ausgetauscht, bei denen dokumentenmanagement im herkömmlichen Sinne einfach eine Art der Datenverarbeitung ist) erfordern eine Alternative zur Dokumentenzirkulation, die über einen zentralen Postfachserver erfolgt.

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